am 18. April sind meine Tochter und ich gestartet ab Frankfurt mit der Vietnam Airline. Ein Flug von 14 Stunden liegt vor uns mit Zwischenstop in Ho chi minh Stadt. Mit dem City-Express sind wir in die Innenstadt gefahren.Von der Bahnstation aus haben wir ein Taxi ins Hotel genommen.

Dieses liegt sehr zentral und ist sehr ansprechend mit einem schönen Zimmer

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unser Blick aus dem Fenster und erste Eindrücke von Kuala Lumpur

Die Durian – Stinkfrucht – war nicht zu übersehen

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sie darf weder in öffentliche Gebäude, Verkehrsmittel oder Hotel, sie wird gerne gegessen. Ich hab sie probiert und sie hat den ganzen Tag mit mir „geredet“

nee, nie wieder!

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 auf der Frühstücksterrasse am nächsten morgen

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am nächsten morgen nach dem Frühstück sind wir mit dem Taxi vom Hotel zum Busbahnhof gefahren, der im Reiseführer angegeben war. Mit dem Gepäck auf dem Rücken – großer Rucksack hinten, Kleiner vorne – haben wir uns dann durchgewühlt um am Ticketschalter zu erfahren, dass unser Bus nach Melaka an einem anderen Busbahnhof abfährt der weit am Stadtrand liegt. Da haben wir uns nochmal ein Taxi gegönnt.
Wir fahren nach Melaka und eine 2-Stunden Busfahrt liegt vor uns.

Unser Hotel haben wir von Kuala Lumpur aus gebucht und das hat sich als Fehlgriff herausgestellt weil es auf der Karte sehr zentral aussah aber doch ein Stück aus der City heraus war.
Melaka ist die alteste Stadt Malaysias, gegründet 1400 und nacheinander von den Portugiesen, Holländern und Briten beherrscht ist Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates

Melaka wurde 2008 zum Weltkulturerbe erklärt
Die kleine Altstadt ist gut zu Fuß zu erkunden und ist wunderschön.
Malaysias Einwohner sind Malayen, Inder und Chinesen und die religiösen Tempel, Moscheen und Kirchen stehen dort dicht beieinander. Die Häuser der Altstadt sind liebevoll gestaltet und die ganze Stadt macht einen gepflegten Eindruck
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die Rikschas haben nachts geblinkt und sind mit lauter Musik herumgefahren.

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in Malaysia leben die grossen Religionen dicht beieinander. Indische und chinesische Tempel besichtigen wir und hier eine christliche Kirche

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liebevoll gestaltete Häuser, Gärten und Läden haben wir gesehen und ich kann hier alles gar nicht posten was ich so vor der Linse hatte
hier ein Ausschnitt

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leider hat in diesem Fluß ein Fischsterben stattgefunden. DerFluß mündet in das Meer und uns hat jemand erklärt dass durch Meeresströmungen zuviel Salzwasser in den Melaka-River fließen würde und es deshalb dieses Fischsterben gäbe. Die Mündung ist aber sehr versandet und nicht mehr befahrbar und die Fische kamen schon von weit oberhalb der Münduung zu tausenden angetrieben und ich glaube diese Begründung nicht. Es war auch ein Boot von öffentlicher Stelle dort und hat Fische eingesammelt in einer Tonne.

es gibt viele kleine Galerien, Antiqutäten, Kitsch und Kunst

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Von der frühen Anwesenheit von chinesen zeugt Bukit China, ein Hügel am Stadtrand, der mit alten Gräbern aus der Zeit von 1360 – 1644 übersät ist.

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In Melaka hingen in der Innenstadt diese Schilder

P1280328und wirklich war es sehr sauber und kaum mal eine Kippe auf der Strasse

Am 22. April starten wir vom Busbahnhof in Melaka nach Singapur. Eine 4-stündige Busfahrt liegt vor uns. In Singapur fahren wir mit dem Citytrain ins Centrum. Im Reiseführer haben wir uns ein Hotel ausgesucht das es aber nicht mehr gibt wie sich herausstellt. Ich bin dann mal mitten im Gewühl der Grosstadt auf einer kleinen Steinmauer, vor einem Einkaufszentrum sitzen geblieben und hab das Gepäck bewacht während meine Tochter sich noch ein wenig umgeschaut hat. Schließlich haben wir uns aber doch samt Gepäck – hinten schwerer Rucksack, vorne kleiner leichterer Rucksack – auf die Suche nach einem Hotel gemacht und sind fündig geworden für 100 Dollar pro Nacht im Stadtteil „Little Indien“ Ausgepackt haben wir später. Eine schnelle Dusche und dann raus ins Gewühl. Little Indien ist phantastisch. Viele Läden, Gemüse, Obst , Blüten und Blumengirlanden, herrlichen Kitsch und typische indische Kleidung. Natürlich sind wir dann auch zum Inder essen gegangen.

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SAMSUNGDer Grenzübergang

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Masjid Abdul Gaffoor Moschee war gleich um die Ecke unseres Hotels, ein wunderschönes Gebäude
Das Abdul Gafoor Moschee befindet sich in der Umgebung Kampong Kapor, der ein Geschäftszentrum für indische Kaufleute und Personen, die an der alten Rennbahn in Farrer Park arbeitete, war bekannt ist. Die Moschee wurde im Jahr 1910 fertig gestellt und wurde vor kurzem restauriert.
Das erste ist die Sonnenuhr die Dekoration der Haupteingang, der 25 Strahlen mit arabischer Kalligraphie bezeichnen die Namen von 25 erwählten Propheten geschmückt hat. Es ist das einzige seiner Art in der islamischen Welt.

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Am Abend dann sind wir zum Hafen gefahren und auch ein Stück gelaufen und ich war überwältigt von der Architektur. Die beleuchteten Wolkenkratzer – der wasserspeiende Fisch mit Löwenkopf, die Attraktion für Touristen, die Lasershow von den umliegenden Gebäuden am Hafen, es war toll.
Dann gab es einen tropischen Regenguss mit Gewitter und wir sind in eine Kneipe geflüchtet. Dort hat meine Tochter für 7 Singapur Dollar ein echtes Kölsch getrunken und der junge Mann der uns bediente wollte dann auch von ihr wissen, ob es genau so schmeckt wie in Köln.

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am nächsten Morgen früh haben wir uns auf den Weg in den Zoo gemacht.-Ich bekam ihn   von mehreren Seiten empfohlen und er wird auch als einer der schönsten Zoo´s der Welt genannt. Zum Teil stimmt es sicher aber die Gegenseite ist halt auch, dass z.B. die Raubtiere nicht sehr viel Platz haben und ein Polarbär ständig seine Runden im Wasser drehte und ich hoffe mal, dass dieses Wasser wenigstens gekühlt war denn sein Freigehege war natürlich der Witterung angepasst und die Temperatur betrug ca. 35°.
Mein erster Weg führte mich zu den Elefanten. (Meine Lieblingstiere) Es gab eine Plattform mit Felsenimitation und mehrere Baumstämme, davor ein Wassergraben. Kein Elefant zu sehen aber die Tribüne vor der Plattform füllte sich mit Kindern aller Altersgruppen, es gab laute Musik und dann wurden die Elefanten vorgeführt und mussten Kunststücke machen bei ohrenbetäubender Musik und kreischenden Kindern. Ich hab es keine 5 Minuten ausgehalten und bin aus der Menge geflüchtet und ich habe mich schrecklich aufgeregt was dort diesen herrlichen, intelligenten und sensiblen Tieren angetan wird. Ich hatte das erste mal nach 10 Jahren rauchfrei das Bedürfnis, „eine zu rauchen“
Es gab auch keinen weiteren Aufenthaltsort für sie, ich konnte sie nirgens mehr entdecken und ich hab dann einfach mal gehofft, dass sie auf einem anderen Gelände untergebracht sind, dort gibt es für die Besucher „Nachtsafaris“ und angeblich kann man dort viele Tiere „wie in ihrer natürlichen Umgebung“ sehen. Diese Safari wollten wir aber nicht mehr machen weil wir noch ein wenig von Singapur ansehen wollten
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Viele exotische Tiere gab es zu sehen und die Affen hatten es sicher gut. die Orang Utans leben auf einer großen Fläche im Zoo, die oberhalb der Bäume durch Stricke miteinander verbunden sind. So kann es sein, dass über den Köpfen der Zoobesucher die Orangs turnen.

bei diesem jungen Schimpansen musste ich eine Weile bleiben, er war so menschlich.
Ein Stück Jute aus der ein Faden hing. Der Kleine wollte sich diesen um den Hals legen und es war toll ihn dabei zu beobachten

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ich habe sie „Baumente“ genannt

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die haben so nahe vor uns gesessen, und wir hätten sie anfassen können

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Unsere Hotelbesitzerin hat für uns recherchiert wo der Bus nach Mersing abfährt. Dort wollen wir auf eine Fähre nach Pulau Tioman Eine Insel im südchinesischen Meer.
Sie war auch so nett und hat für uns im Ticketbüro angerufen und uns zwei Plätze reservieren lassen. Wir mussten dann aber sofort dorthin fahren um zu bezahlen. Die Adresse zeigten wir dann einem Taxifahrer der uns hinbringen sollte. In Singapur gibt es wahnsinnig viele Einbahnstrassen und wir kurven herum bis wir endlich in der richtigen Strasse waren aber die Hausnummer nicht fanden. Wir sind dann ausgestiegen um zu Fuss weiter zu suchen. Irgendwann haben wir dann neben einem riesigen Hotel die Einfahrt zum Parkplatz und Parkhaus gesehen und dort war klein angeführt die Strasse und die Hausnummer zum Ticketbüro.
Na endlich. Wir haben dann bezahlt und sind anschließend noch ein bissen in Chinatown gewesen um dort chin. zu essen.
Danach waren wir in China-Town und nochmals in Little Indien

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wir fahren ins Hotel und packen

Die Hotelbesitzerin hatte uns wohl ins Herz geschlossen denn sie hat beim verabschieden uns beide umarmt, sowas ist in Asien gar nicht üblich.
Früh am nächsten morgen um 7.30 Uhr haben wir wieder versucht ein Taxi zu bekommen was nicht so ganz einfach war. Wir mussten ein Stück laufen mit unseren Rucksäcken. Endlich hat es geklappt und auch dieser Taxifahrer fing dann wieder an zu suchen. Wir sind dann wie Tags vorher ausgestiegen und zu Fuss weiter. Aber oh mein Gott, das Hotel war da aber die Zufahrt zum Parkhaus nicht.
Das verwundert mich immer wieder in Asien, es verschwinden Dinge, Häuser usw. die eben noch da waren.

Irgendwas haben wir falsch gemacht. Ein anderer BackPacker ging ins Hotel in die Lobby und wir einfach mal hinterher und oh Wunder, über den Hinterausgang standen wir plötzlich in der richtigen Strasse vor dem Büro. Wir hatten sogar noch Zeit für einen Kaffee bevor es losging.
Tschüss Singapur
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Die Klimaanlage war volle Pulle eingestellt und ein mitreisender Familienvater hatte Klebestreifen dabei und uns davon etwas abgegeben.
So war erträglicher

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ich war immer wieder Blickfang von Kindern und Erwachsenen wegen meiner roten Haare. Eine Essensverkäuferin kam sogar aus ihrer Bude, zeigte auf meine Haare und meinte:
so beautiful

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Am Fähranleger sitzen wir  und warten auf die Fähre zur Insel Tioman

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nach 4 Stunden Fahrt sind wir in Mersing angekommen, von dort geht die Fähre nach Tioman.
wir hatten eine 4 stündige Busfahrt von Singapur an die Küste. dort gab es einen Aufenthalt weil wir auf die Fähre warten mussten die erst um 16.30 Uhr ging und es war erst 14.00 Uhr. unser Gepäck konnten wir im Büro der Verkaufsstelle für die Tickets zur Insel lassen. wir sind dann essen gegangen, das war sehr gewöhnungsbedürftig. Überall liefen Katzen herum so viele es war unglaublich und die sassen unter den Tischen und neben den Menschen die das zuließen und bettelten. ich hab puren Reis gegessen, was anderes hab ich mich nicht getraut und die Toilette hab ich ebenfalls verschmäht. Glücklicherweise konnte ich dann im Tickebüro nochmal bevor es auf die Fähre ging. die Überfahrt war stürmisch und es hat geregnet. Unser Gepäck lag im Kiel und wurde nass. die Fähre war sehr voll und ich dachte daran, dass solche ja auch immer mal wieder durch die Medien gehen weil sie sinken. Ich wollte es keinesfalls in die Nachrichten schaffen.

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die Schwimmwesten
Die Insel Tioman liegt ca. 50 km östlich vor dem Festland der malaiischen Halbsinel und besteht aus mehreren Dörfern, die grösstenteils aus kleinen, einfachen Hütten für Touristen bestehen und meist nur über das Meer oder Wanderpfade durch den Dschungel zu erreichen sind. Auf Tioman gibt es nur eine einzige Strasse, welche sich aber im Inselinneren befindet und einen kleinen Flughafen, welcher nur von der Berjaya Air angeflogen wird. Somit ist das einzige Transportmittel meist das Boot. Genau das macht Tioman so toll – keine Strassen, kein Motorlärm, keine Abgase, kein Chaos! Das Innere der 39 km langen und 12 km breiten Insel ist ein Naturreservat, bedeckt mit tropischem Dschungel. Der höchste Punkt ist der Berg Gunung Kajang (1038 m). Um die Insel verteilt gibt es einige Tauchgebiete
Eine kleine Hütte hatten wir auch schon vorher gebucht und die will ich dir nicht näher beschreiben, einfach, sehr einfach, unbeschreiblich einfach, aber wie sind direkt am Strand. Vor uns das Meer und gleich hinter unserer Hütte der Urwald.

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unsere Hütte

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natürlich gab es in der Dusche allerlei Getier. Die Dusche hatte im Mauerwerk Lüftungsschlitze nach draußen richtig breit und durchlässig.
Unsere Formel gegen Kakerlaken war: „Licht anmachen im Bad – bis 4 zählen – dann Türe auf und schwupps, keine mehr da!

Am nächsten Tag haben wir eine Dschungeltour gemacht auf die andere Seite der Insel. Wir sind 2 einhalb stunden nur bergauf auf einem kleinen dschungelpfad ca. über eine Höhe von 1200 metern. Affen gab es unterwegs und viele Dschungelgeräusche. es war sehr abenteuerlich und wir waren sehr verschwitzt und nass bis auf die haut Regenwald eben) auf der anderen seite der insel ist ein wunderschöner Strand und wir waren sehr in Versuchung uns dort eineHütte, zu mieten die viel komfortabler war aber es ist auch sehr abgelegen und wenig los und dann haben wir dass gelassen.

Unser Weg durch den Dschungel über die Insel

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Dschungelgeräusche

Riesige Bäume haben den Himmel verschwinden lassen und es war dämmrig. Wir sind über liegende Bäume geklettert und konnten manchmal nur ahnen, wo der Pfad ist. Orientieren konnten wir uns ein bisschen an der Stromleitung, die quer über die Insel zur anderen Seite in der Höhe über die Bäume geführt wurde aber manchmal mussen wie sie auch suchen.

Die Affen haben uns begleitet

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zurück haben wir dann auf der anderen Seite im Resort ein Taxi genommen und der Fahrer hat uns noch ein bisschen was gezeigt
hier gab es im letzten Jahr einen gewaltigen Erdrutsch

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auf dem asphaltierten Weg zum abgelegenen Strand habe ich am Strassenrand Hühner und einen Hund gesehen die zusammen auf Futtersuche waren. Auch sehr viele Affen haben und begleitet. Der Hund war einer von zweien, die ich auf der Insel gesehen habe. Dort sindHunde angeblich verboten weil Naturschutzgebiet aber die Katzen dürfen sich ungehindert vermehren. Hunde sind in moslemischen Ländern auch eher selten
wir haben ihn „das laufende Hustenbonbon“ genannt

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am nächsten Tag nach dem Frühstück laufen wir am Meerufer vorbei in die grösste Stadt auf der Insel Tekek.
Wir kommen auch zu der ausgebauten Strasse auf der einige wenige Autos fahren. Das beliebte Verkehrsmittel ist ein Moped mit angebautem Beiwagen.
Wir kommen an den Häusern der Inselbewohner vorbei und auch hier sieht man Unterschied von ganz einfach bis komfortabel. Ein paar Werkstätten für die fahrbaren Untersätze, Läden und Wäschereien oder kleine Imbisse mit Sitzgelegenheit, mehr ist da nicht zu sehen und ich frage mich, wovon die Menschen dort leben.
In Tekek ist auch die einzige Schule auf der Insel. Die Kinder gehen dort bis zum 14. Lebensjahr hin. Wenn jemand studieren will oder eine weiterführende Schule besuchen will muss er auf´s Festland Überall Katzen und Hühner und außer dem Geflügel sehe ich kein Nutztier. Natürlich noch die Affen oben in den Bäumen. Wir kommen sogar an einer Tierklinik vorbei und darüber war ich sehr erstaunt. Bei späteren Erkundigungen hierüber habe ich erfahren, dass es dort 1 Tierarzt gibt der vom Staat angestellt ist und meist auf dem Golfplatz des einzigen wirklich komfortablen Touristen-Resort zu finden wäre.Ein grösseren Supermarkt gab es dann auch und ich hab mir dann ein bisschen Schokolade gekauft darauf hatte ich einen Heißhunger aber die ist mit der Europäischen nicht zu vergleichen.
Immer noch auf der Suche nach einem Internetcafe kommen wir an einem Baum vorbei aus dem ein ziemlich grosser Lärm kommt und wir sehen den Baum voller Flughunde die dort hängen. Endlich finden wir auch das Internetcafe und wir schauen uns nach einem Hotel in Kuala Lumpur um. Danach gingen wir zu einer kleinen Halle nach vorne offen und hinten sind Imbisse und kleine Läden. Das Essen bei einer Malayin sah besonders gut aus und wir haben wunderbar gegessen und sehr preisgünstig.

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Glücklicherweise ist die Insel sehr bergig und kann nicht gut bebaut werden und auch die Inselbewohner wollen keine zusätzlichen Strassen. Ich hoffe daß dies so bleibt. Was mir aufgefallen ist, das Korallenriff scheint zu sterben, der Strand ist übersät mit Korallenbruch dazu hab ich gleich 2 Meinungen gehört. Einmal von einer schweizer Studentin die sich damit beschäftigt hat und die Meereserwärmung dafür verantwortlich macht und eine deutsche Biologin, die da auch den Tourismus mit einbezieht denn dort wird viel getaucht und geschnorschelt, dazu die Motorboote und natürlich auch Abwässer.

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Am nächsten Tag haben wir nichts vor sondern wollen einfach am Strand abhängen.
Unser Mittagessen besteht aus Erdnüssen und Crackers.
Wir können von unserer Hütte aus gleich am Strand liegen. Ich mache einen Strandspaziergang und suche kleine Korallenstücke um zu Hause eine Kette daraus zu machen. Der Strand ist übersät mit Korallenstücken und es ist richtig beschwerlich darauf zu laufen.

Ich hab mir im Ort Kaffee gekauft. Den gibt es in Beuteln wie bei uns den Tee.  Den gibt es in Beuteln, wie bei uns die Teebeutel zu kaufen. Meine Tochter hat einen kleinen Wasserkocher und eine Tasse habe ich von unserem Vermieter aber keinen Löffel. Der Stiel der Zahnbürste ist aber zum umrühren auch zu gebrauchen.

Töchterlein nimmt lieber etwas Alkoholisches in der Cola!

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Besuch bekamen wir dann auch noch als wir uns gerade ein wenig von unserer Hütte entfernten

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in der Nähe unseres Ortes gibt es eine Tauchschule und die Frauen tauchen natürlich in züchtiger Kleidung

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Da der Geldautomat bei der einzigen Bank nicht funktionierte in Tekek, wir wollten mit der Kreditkarte Geld ziehen, müssen wir am anderen Tag nochmals dorthin laufen um Euros umzutauschen. Es ist ganz schön heiss und zum Ort ca. 6 Kilometer. Wir lassen uns Zeit. Wir tauschen das Geld und machen uns dann auf den Weg zum Internetcafe. Dieses ist auch nochmal ein Stück weiter und als wir dann dort ankommen hängt ein „geschlossen“ Schild dort. Dann eben nicht. Wir gehen wieder zu unserer Malayin essen, die kennt uns schon und wir werden freundlich begrüsst. Es ist das 3. mal und sie kommt sogar extra nochmal an den Tisch um zu fragen, ob es auch schmeckt. Ich finde das Essen vorzüglich. Keine Ahnung wie das grüne Gemüse heisst, dass ich immer bei ihr esse aber es schmeckt mir sehr, dazu gibt es Reis und Spiegelei.

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auf dem Rückweg überraschen wir eine Gruppe Affen, die gerade eine Mülltonne umgekippt haben und diese plündern

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in diesen Fahrzeugen wird alles transportiert, ganze Familien sitzen im Beiwagen. Es gibt kaum Autos auf der Insel

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Es zieht ein Gewitter auf und die Farben sind einmalig

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in Malaysia sind Wahlen angesagt:

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der Gegenkandidat links:

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Abend müssen wir packen. Unsere Fähre geht um 6.30 Uhr

Wir müssen um 5:00 Uhr aufstehen, um 6:00 Uhr am Bootssteg sein um mit der Fähre wieder auf das Festland überzusetzen. Abfahrt des Busses nach Kuala Lumpur ist um 10:00 Uhr.
Mein Rucksack ist schwer geworden von den Korallen und Muscheln.
Wir haben dann noch Zeit auf dem Festland um gemütlich zu frühstücken und ein bisschen Proviant zu kaufen für die Fahrt die 6 Stunden dauern soll.
Wir haben einen Fahrer der wohl für die Strecke 4 Stunden einkalkuliert und der fährt ein mörderisches Tempo. Die Strasse ist kurvenreich und wir werden hin- und hergeworfen auf den Sitzen.
Anschnallgurte und Kotztüten sind aber keine vorhanden und wir beherrschen uns.
Die Fahrt verläuft zum Glück problemlos und wirklich erreichen wir Kuala Lumpur in 4 Stunden. Wir kommen wieder am gleichen Busbahnhof an wie bei der Hinfahrt und fahren mit der Bahn in die Innenstadt. Wir haben Glück und unser Hotel Soleil liegt ganz in der Nähe der Bahnstation.

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nach der Ankunft im Hotel das direkt am Rand von Little China liegt gehen wir zuerst in ein Massage-Studio. Meine Tochter bekommt eine Ganzkörper-Massage aber ich lasse mir nur die Beine und Füsse massieren. Ich weiss wie heftig diese Massagen sind und ich hab Angst noch kurz vor meiner Heimreise lädiert von der Massage zu sein und ich evtl. den Rucksack dann nicht tragen kann. Die Massage war toll und wir gehen nun in Little China essen und ein wenig schauen wir uns noch um.

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Blick aus unserem Hotelfenster

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die Aussicht bei Nacht aus unserem Fenster, wir haben staunend auf dem Bett gesessen, es sah phantastisch aus

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so, weiter geht es mit dem letzten Tag der Reise in Kuala Lumpur
Nach dem Frühstück beim Inder, gleich gegenüber vom Hotel haben wir uns mit der Bahn und zu Fuß auf den Weg gemacht. Wir wollen uns noch verschiedene Tempel ansehen und den alten Bahnhof von Kuala Lumpur
Das Frühstück ist eine mit Kartoffeln gefüllte Teigtasche und verschiedene Soßen. Das war ausgesprochen lecker.

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unsere Begeisterung für die Schönheit des Tempels blieb nicht unbeachtet und ein Inder hat uns zum Essen eingeladen, welches dort an die Tempelbesucher gereicht wurde. Es gab auf einem gefetteten, dicken Papier süß-saure Linsen, gebratenen Reis und geröstete Bohnen und es wurde mit der Hand gegessen. Ich hab´s hinbekommen aber war ganz schön fettig hinterher. Es gab dort einige Waschbecken aber mit kaltem Wasser.

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unser nächstes Ziel die Petronas Towers die wir bisher nur bei Nacht gesehen haben.P1280970 P1280972 P1290065 P1280977 P1280982

 

Abends teilen wir uns einen Red Snapper in Chinatown

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am nächsten Morgen gibt es zum Frühstück beim Chinesen Nudelsuppe für uns und dann machen wir uns auf den Weg zum alten Bahnhof von Kuala Lumpur von dem wir schon viel gehört und gelesen haben. Er soll einer der schönsten Bahnhöfe der Welt sein und das ist er………………..:

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noch ein bisschen Graffiti

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wir haben liebevoll gestaltete kleine Häuser gesehen aber auch hässliche Wohnhäuser, da wurde der Müll einfach vom Balkon geschmissen

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zurück im Hotel müssen wir unser Zimmer räumen. Es bleiben uns noch ein paar Stunden, brechen wir auf zum Flughafen, die Rückreise steht bevor.

Die restliche Zeit verbringen wir mit schwimmen und lesen am Pool, dann noch ein kleines Mittagessen. Das Taxi ist geordert wir brechen auf.

Hinten schwerer Rucksack, vorne der Leichte.

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vor unserem Sitz

 

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bei der Zwischenlandung in Hanoi hab ich bei den Verkaufshops Bilder einer Künstlerin entdeckt und ich war froh, dass ich keinen Platz im Handgepäck hatte, aber ein Foto durfte ich machen

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Hier endet mein Reisebericht

 

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Über den Autor: chrischa

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