Jutta Christ
88_Jutta Christ – Lesen
Jutta Christ
74_Jutta Christ – Lesen
Jutta Christ
61_Jutta Christ – Remember Friedrich Kulessa
Jutta Christ
42_Jutta Christ – Kornrade
Jutta Christ
22_Jutta Christ – Tag 73/74
11_Jutta Christ – Quarantäne
6_Jutta Christ – Bäume

Ich erinnere mich nicht, jemals zuvor so oft den Satz gehört zu haben: Wie gut, dass wir auf dem Land leben!
Ja, wir haben die Natur wenn nicht vor der Haustür so doch gleich hinterm Haus. Bis zum Waldrand ist es nicht weit. Was gibt es Besseres in dieser Zeit, die ist wie keine andere, die wir bisher erlebt haben? Was tröstet uns mehr in unserer relativen Vereinsamung, als die Natur?
Und darum ist auch meine kleine Collage „Variation in Grün“ eine Reflektion in Corona-Zeiten. Sie sollte eigentlich viel abstrakter werden, machte sich aber bei der Arbeit selbstständig und ähnelt nun einem meiner 70 x 70 cm großen Gemälde zu den Jahreszeiten, das versucht, das vielfältige Grün des Frühlings einzufangen.
4_Jutta Christ – Mond und Venus

Corona, Tag 43, Sonntag 26.April 2020
Ich weiß nicht warum ich nicht, wie allabendlich, vor dem Schlafengehen noch aus dem Schlafzimmerfenster einen Blick, Richtung Süden, auf das schlafende Dorf warf. Heute trat ich, einem plötzlichen Impuls folgend, hinaus auf den Balkon.
Der Garten, die Feldflur und der den Horizont begrenzende Wald, hinter dem zu anderen Zeiten das Lichtermeer des Flughafens Hahn den Himmel erleuchtet, lagen schwarz unter dem dunklen Firmament,
und – wie unwirklich – die liegende Sichel des jungen Mondes tief über dem nordwestlichen Horizont,  das helle Licht rechts darüber kam nicht etwa von einem startendes Flugzeug, nein, dort strahlte die Venus, der Abendstern!
Lange stand ich und konnte die Augen nicht abwenden. So viel Schönheit, Größe, Harmonie in der vollkommenen Stille der Nacht, die das leise Quaken des einsamen Froschs in meinem Gartenteich melodisch untermalte.
J.Christ  

Vernissage Kirn